Einsichten und Aussichten: eine Zwischenbilanz des Nationalen Thematischen Netzwerks Bleibeberechtigte und Flüchtlinge

Am 10.12.2009 wurde im Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Berlin im Rahmen der Veranstaltung "Einsichten und Aussichten" des Nationalen Thematischen Netzwerks Bleiberechtigte und Flüchtlinge eine erste positive Bilanz der Projektarbeit der 43 bundesweiten Beratungsnetzwerken gezogen: 8.900 Menschen haben bereits an den Maßnahmen der Projekte teilgenommen.

Den Schwerpunkt der Veranstaltung bildete die Vorstellung und Diskussion eines Grundlagenpapiers, das durch das Netzwerk erarbeitet und von Frau Maren Gag (Projekt Fluchtort Hamburg PLUS, Passage gGmbH) und Frau Imke Juretzka (Projekt "bridge", Büro des Beauftragten des Berliner Senats für Integration und Migration) vorgestellt und mit Teilnehmenden aus Wissenschaft, Verwaltung und Praxis diskutiert wurde.

"Das Grundlagenpapier "Meilensteine und Stolpersteine" ist eine wichtige Basis für das weitere Vorgehen und die Diskussionen insgesamt", erklärte Frau Sabine Baun, Unterabteilungsleiterin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Im Grundlagenpapier werden gute Praxisbeispiele dargestellt, Handlungsempfehlungen zur Optimierung der Arbeit aufgezeigt sowie Empfehlungen an Politik und Verwaltung formuliert.

Das Projekt "bridge" wird auch als good practice benannt. - Durch die Kooperation des bridge-Netzwerks „bzfo-zfm“ mit dem kommunalen Krankenhauskonzern Vivantes konnten viele junge Flüchtlinge in Ausbildung vermittelt werden. Des Weiteren wird auch die Kooperation mit dem Restaurant- und Cateringbetrieb „Weltküche“ als gutes Praxisbeispiel erwähnt. In der Weltküche wird eine angeleitete Berufsvorbereitung für eine Beschäftigung im Gastronomiebereich angeboten. Seit Projektbeginn haben regelmäßig Projektteilnehmende Praktika absolviert. Drei Praktikant/innen sind darüber zu Mitarbeiter/innen im zur Weltküche gehörenen "Kiezkaffee" mit einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis geworden. 


Mehr zur Veranstaltung und Zwischenbilanz finden Sie unter http://www.esf.de