Impressionen des Projektbesuchs der früheren Integrationssenatorin Heidi Knake-Werner im "Kiezkaffee Graefe"



Die frühere Integrationssenatorin Heidi Knake-Werner besuchte am 15.08.2009 gemeinsam mit dem Berliner Beauftragten für Integration und Migration Günter Piening das Projekt "bridge" im Kiezkaffee Graefe in Berlin - Kreuzberg. Das "Kiezkafffee Graefe" dient Teilnehmerinnen und Teilnehmern von bridge als Praktikums- und Trainigsort. Die Senatorin und der Integrationsbeauftragte sprachen mit Mitarbeiter/innen von "bridge" und zwei erfolgreich vermittelten Projektteilnehmer/innen.
 Die Senatorin freut sich über die Vermittlungserfolge von bridge. Es sei besonders erfreulich zu hören, dass es den Mitarbeiter/innen von bridge trotz der Wirtschaftskrise gelinge, Flüchtlinge in Arbeit zu vermitteln und ihnen damit eine Bleibeperspektive in Berlin zu bieten: "Nach meinem Kenntnisstand sind bereits 130 (Stand August 2009) Projektteilnehmer/innen in Arbeit oder Ausbildung vermittelt worden, dies ist eine sehr erfreuliche Bilanz", so die Senatorin. 
Der Integrationsbeuftragte Günter Piening begrüßt die Tätigkeit
der Berliner Netzwerke: "bridge ist ein wichtiges Projekt in der Flüchtlingspolitik Berlins und ich freue mich besonders darüber, dass bereits jetzt so positive Zeichen stehen".

 Am Runden Tisch berichtet Bernhard Kirsch, Arbeitsvermittler von "bridge" über Vermittlungserfahrungen und -erfolge. Unter anderem berichtet er über die Vermittlung eines 57-Jährigen Projektteilnehmers,  Hossein M,  der 13 Jahre lang in Deustchland aufgrund des Arbeitsverbots keine Berufserfahrung sammeln konnte. Bernhard Kirsch fand zunächst ein Praktikum für Herrn Hossein M. im Gastronomiebereich in einem Hotel und einem Restaurant. Dort konnte Hossein M. seine Betriebsleiter überzeugen und wurde übernommen. Herr Hossein M. arbeitet heute noch im Restaurant  – eine Erfolgsgeschichte für die Mitarbeiter von „bridge“.